Station »Umdenk-Bar« - oder: Change sehr humorvoll

Unternehmenslenker kämpfen immer wieder mit inneren Widerständen ihrer Mitarbeiter gegen Veränderung. So auch die 21 Führungskräfte eines Pharmaunternehmens, mit denen wir zwei Tage intensiv am Thema »Umgang mit veränderungsmüden Mitarbeitern« gearbeitet haben. Allein die Location dafür passte toll zum Thema Change, denn dieser Workshop fand im ehemaligen Frauenbad in Heidelberg statt, das heute für Events genutzt werden kann.

An der dritten Station unseres »Change Walk« erlebten die Teilnehmer unter der Leitung von Clemens Nietfeld eine Mischung aus Vortrag, Theater und Interaktion. Hier nahm jeder Einzelne die Erfahrung mit, wie er Veränderung auf neuartige Art und Weise betrachten kann und dadurch Möglichkeiten sichtbar und nutzbar werden, die fast immer bei Change-Prozessen vorhanden sind, bei herkömmlicher Herangehensweise an sogenannte Probleme aber unentdeckt geblieben wären.

So haben die Teilnehmer erkannt und erlebt:
Das Gefühl der Ablehnung, das die meisten Menschen gegenüber notwendiger Veränderung empfinden, ist im ersten Moment völlig normal. Im ersten Schritt geht es daher darum, vorhandene Umstände so zu akzeptieren, wie sie nun einmal sind. Und das schließt die Akzeptanz bestehender Gefühle mit ein.

Die Vorstellung, wie etwas unserer Meinung nach »sein sollte«, verstellt uns in vielen Fällen den Blick auf das, was vorhanden ist. Und damit verstellt sie automatisch auch den Blick auf die in einem Problem enthaltenen Möglichkeiten.

Sobald wir die Realität akzeptieren, können wir uns von einschränkenden Vorstellungen lösen, neue Möglichkeiten entdecken und diese schließlich für uns nutzbar machen.

Damit das möglichst reibungslos funktioniert, wurde im Seminar eine konkrete Methode vermittelt, mit der man Probleme in neue Möglichkeiten umdenken kann.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es für die Teilnehmer noch einen leckeren Cocktail zu genießen, den wir symbolisch »Umdenk-Cocktail« getauft haben. Dabei haben Trainer und Teilnehmer noch einmal kurz beleuchtet, welche »Zutaten« einen Umdenkprozess gelingen lassen und welche ihn verderben können.

Aufgrund des hohen Grads emotionaler Beteiligung dürften die Inhalte dieser Station noch besonders lange nachwirken.

Die Führungskräfte haben durchweg positiv auf diese spezielle Form des Trainings reagiert. Wir bekamen das Feedback, dass die Mischung aus inhaltlicher Tiefe, interaktiven Übungen und Humor eine ideale Ergänzung zu den anderen beiden Stationen darstellte.