Evaluation und Bildungscontrolling

Aus einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung in Bonn (BIBB), die knapp 200 Unternehmen in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden mit mehr als 50 Mitarbeitern befragte, geht hervor: „Die überwiegende Mehrheit, zwischen 85 und 90 Prozent der Firmen, misst dem Controlling ihres Bildungswesens eine entscheidende Bedeutung für die Zukunft zu. […] Viele Unternehmen begannen Mitte der 90er Jahre, sich verstärkt mit Bildungscontrolling zu befassen. Aber heute verfolgt lediglich rund die Hälfte der befragten Firmen einen systematischen Ansatz. […] Oft wird lediglich die Zufriedenheit der Seminarteilnehmer abgefragt. Dabei wird übersehen, dass es auch einen wichtigen Zusammenhang zwischen den Bildungsmaßnahmen und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens gibt.“ Weiterbildung ist nur dann für Unternehmen nutzbringend, wenn die betroffenen Mitarbeiter ihre neu erworbenen Kompetenzen in der Praxis anwenden.


Ziel und Nutzen

 

Im vierten Modul wird die Nachbereitung der Schulungsmaßnahme betrachtet. Sie lernen Instrumente der Erfolgskontrolle kennen und wissen, wie mit wenig Aufwand das Gelernte in die Praxis übertragen werden kann und eine Seminardokumentation möglich ist. Die Kosten der Weiterbildung können erfasst werden und somit beurteilt, ob sich die Investition gelohnt hat.

 

Dauer: 1 Tag

Inhalte

  • Möglichkeiten der Evaluation betrieblicher Bildung unter ökonomischen und pädagogischen Aspekten
  • Transfersicherung in die Praxis – geeignete Maßnahmen
  • Betriebliche Weiterbildung – was kostet uns das eigentlich?
  • Soll-Profil - Ist-Profil = Bildungsbedarf – Wurde das Ziel erreicht?